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Oh happy (Flohmarkt-) day!

Allen die sich kopfschüttelt fragen, wie bekloppt man sein muß, Sonntags freiwillig um 3 Uhr früh aufzustehen, 150 km zu fahren, um dann hektisch um 5 Uhr durch Straßen und Gassen zu rennen, in Kofferräume zu gucken, Kisten zu durchwühlen und zwischen viel Gerümpel nach glänzenden Emailleoberflächen zu suchen und sich dann euphorisch adrenalinüberflutet draufzustürzen, mit dem Verkäufer mit Händen und Füßen zu feilschen ……. denen sage ich: „Genau für diese Momente und sie sind jede Minute verlorenen Schlaf wert!“ 🙂

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Heute früh bei Brüssel – Links seltene Version mit geschlossenem Kragen von 1951 und rechts mit offenem Kragen von 1954 – Ich liebe Belgische Frauen 🙂

 

 

Big Bib

Wie schon kurz erwähnt, habe ich am Sonntag diese mir bis dato unbekannte große Bibendum Version gefunden, sie ist mit ca. 60 cm Länge ein ganzes Stück größer, als die üblichen Figuren. Ist jedenfalls auch keine der vielen Bibendum Deko-Repros. Kann dazu nichts finden – hat jemand von Euch Infos zu dem Teil? Danke!

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Schwere SPA-Misshandlung

Gibt es eigentlich einen Paragraphen, der die Misshandlung von Emailleschildern regelt? Nun gut, das SPA Thermo hat schon bessere Zeiten gesehen, aber welcher Hornochse nietet einen Metallstreifen quer darüber und verlötet es von hinten, damit die Glassäule nicht rausfällt? Hammer, oder? Also mir als SPA-Fan tut sowas echt weh 🙂 Ich wollte das Teil sogar als Kuriosum kaufen, aber der Knabe wollte noch bescheidene 300 Euro dafür … doppelt unfassbar 🙂

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Ardennentour

image image image image image image image image image image image image image image imageHeute mal wieder mitten in der Nacht aufgestanden und flohmarktmäßig in die Tiefen der belgischen Ardennen eingetaucht. Ich liebe diese Flohmärkte, die in kleinen romantischen Orten nur einmal im Jahr stattfinden und wo hauptsächlich die Einwohner ihr Zeug aus Garage, Keller und Dachboden rauskramen und in historischen Straßen und Gassen ausbreiten …. bei all dem Ebay Zeug tut das der Seele richtig gut, vor allem, wenn man auch noch viel Reklame sichtet. Ich konnte heute u.a. in aller Frühe ein seltenes Emailletablett und einen orginal Michelin XL Bibendum inkl. Halterung ergattern – kannte ich bisher gar nicht, herrlich … anbei noch weiter Sichtungen.

 

Das Spiel des Lebens …

… wurde auch in schlechten Zeiten gespielt und wenn kein Geld da war, hat man sich eben selber ein Spielfeld auf einem Stück Pappe gebastelt. In diesem Fall wurden sogar fein säuberlich die Regeln dazugeschrieben. Dieses kuriose Spiel weckte heute auf dem Flohmarkt meine Aufmerksamkeit als ich einen Karton mit alten Photos durchkramte. Nett dachte ich und wollte es aber eigentlich zurücklegen, bis ich die Rückseite bemerkte, die ja ursprünglich die Vorderseite war …. und nun weiß ich endlich auch was bei Muskelkater hilft 🙂

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Dreckspatz

imageNa, wer hart auf dem Bau arbeitet wird auch schon mal dreckig, aber wer schrubbt wird auch wieder sauber 🙂

Großformatiges Emailleschild aus England 92 x 68, ca. 1910/1920, gerade frisch durch den Ärmelkanal ans Festland geschwommen 😉

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Steuerfreie Sonnenstrahlen

Dieses Wochenende hat die Schilderjagd mal wieder richtig Spaß gemacht – super Wetter, viele Händler auf den Flohmärkten mit gutem Angebot. U.a. habe ich dieses nette Belgische Blechschild (ca. 50 x 20) ergattert. Da es keine Steuernummer hat, wurde es sehr wahrscheinlich vor 1926 hergestellt, denn bis dahin war Reklame in Belgien steuerfrei.

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Neuzeitlich – warum eigentlich nicht?

Dieses imposante (ca. 170 cm x 40 cm) belgische Emailleschild für Grisette Bier ist nicht so alt, wie es auf den ersten Blick mit seiner Jugendstiloptik scheint. Es wurde als offizielles Reklameobjekt 1991 von der Emaillerie Belge für die Brauerei St. Feuillien hergestellt. Vielleicht bieten ja unsere Kinder oder Enkel ja mal in 50 Jahren darauf bei  um die Wette 🙂

Was meint Ihr – heute bereits sammelwürdig?

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Einige Schilder …

… habe ich heute auf meiner Flohmarkttour durch Belgien gesichtet. Wie immer im Leben war nicht alles Gold, was geglänzt hat (Peugot leider Repro) und einige Preise waren echt mega abgehoben (z.B. Ajja vierstellig). Ich habe mir das Stock Dunlop gegönnt und noch ein paar Kleinigkeiten, anbei ein paar Impressionen.

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Rääääääätzl – Auflösung

Es sind „STRAPSE“, na gut, drücken wir uns gewählt aus – Stumpfhalter 🙂

Als ich die Packung heute aus ner Kramkiste auf dem Flohmarkt zog und die Frau sah, war meine erste Eingebung Blauband Margarine – die Dame sieht ja auch genauso aus.

Hofnar hat’s geknackt 🙂

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Ne klitzekleine Kleinigkeit …

image… habe ich mir in Essen, dann auch gegönnt, obwohl ich mir wie Wolf vorgenommen hatte nur zu verkaufen, um die geschundene Schilderkasse mal wieder aus dem dicken Minus rauszufahren. Kleines italienisches Blechschild, 23 cm. Hatte ich nie zuvor gesehen und paßt super zu meinen Martini, Cinzano und sonstigen Aperitif-Sachen. Dank an Henk 😉

 

SPA Version 1.0

imageheute gesichtet – erste schwarze SPA Version 66 cm x 114 cm von 1930 – komplett schabloniert – 1933, 1936 und 1949 folgten dann schwarze Versionen mit Litho – Zustand leider nicht so toll, daher habe ich es stehengelassen – schade, schade, schade

 

Heute kurios – damals normal – Patriotische Reklame

Mal eine ganz andere Form von Reklame ist diese sog. Dresdner Pappe mit patriotischem Kindermotiv. Dresdner Pappen sind extrem aufwendig geprägt, z.B. erkennt man bei diesem Exemplar jedes Blatt, jeder Kleiderfalte und die raue Struktur der Mauer. Diese Pappe ist über 100 Jahre alt und unten war ein Abreißkalender angebracht. In das abklappbare Unterteil konnten Notizzettel o.ä. abgelegt werden. Herausgegeben wurde es wahrscheinlich von einer Firma oder einem Geschäft in Riepe (Ostfriesland). Dresdner Pappen gab es z.B. auch mit Märchen- oder Weihnachtsmotiven.

So kurios und verstörend uns die Kinder in Uniformen heute vorkommen mögen, sind sie doch Spiegel der damaligen sehr patriotisch geprägten Zeit. Der Aufdruck in der Fahne ist übrigens der Titel eine Liedes.

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Gelber Kreis und mehr

Ohne im Vorfeld genau darüber nachgedacht oder recherchiert zu haben, war ich irgendwie immer der Meinung, dass Michelin bei der 1960-1980 Version (80 x 68) einfach nur die gelbe Kreisfläche der 50er Jahre Version weggelassen hat. Nachdem ich am Wochenende die 50er Version ergattern konnte, zeigt nun der direkte Vergleich doch sehr deutlich einige Unterschiede mehr. Ich glaube wir brauchen nicht darüber zu diskutieren, welche Version die schönere ist – das ist wohl eindeutig, gell? 🙂

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Schmuck-Ei

Ha herrlich, ab Ostern wird es auf den Flohmärkten wieder etwas lebendiger – quasi das Ende der „Saure-Gurken-Zeit“. Ostermontag ist auch in Belgien schon wieder einiges los und daher bin ich in der Frühe mit der Taschenlampe losgezogen. Herrlich, wenn im Lichtkegel auf einmal zwischen viel Trödel auf einmal Emaille aufblitzt  – ich bin und bleibe eben Schilderjagdromantiker 🙂

Heute habe ich diesen beidseitigen Ausleger in Top-Zustand gefunden, der Reklame für Schmuck macht und der Hahn paßt ja auch irgendwie gut zu Ostern – somit nettes Oster-Schmuck-Ei 🙂

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Noch keine Highlight-Zeit

Auf den Flohmärkten hier in der Gegend ist das Treiben noch sehr verhalten – wenig Händler und keine Highlights zu sichten. Man freut sich also dieser Tage auch an Kleinigkeiten, wie z.B. diese heute gefundene Zenith-Pappschachtel für Ersatzteile von Uhren und dem Cognac-Napoleon mit Barometer. Die 3-D Form vom Napoleon ist ja gut gemacht, aber der kackbraune Holzhintergrund ist da nicht so toll. Würde in weiß oder cremefarben viel besser wirken – Nein, ich werde es sicher nicht übersprühen 😉

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