Archiv der Kategorie: Emaillierwerke

Echtheitsprüfung, Bewertungen, Expertisen für Erbe, Versicherungen, Brandfall usw.

Jetzt schon vorsorgen. Wir stehen für Expertisen.

Wichtig für die Zukunft bei Ver- und Erbschaftsfragen, im Nachlass- oder Versicherungsfall, bei Schadensregulierungen oder im Streitfall. Eine Expertise über Ihre Sammlerobjekte oder ganze Sammlung alter Reklameobjekte wie Emailleschilder, Blechschilder, Plakate und Poster, Reklamemöbel, Tanksäulen und Pumpen, Dosen und  Automaten von 1880 bis 1960 für Ihre Unterlagen.

https://www.schilderjagd.de/gutachten-fuer-historische-reklameobjekte/

An alle Webseitenbetreiber. Bitte den unten aufgeführten Link mit grünen Button so auf den Webseiten aufnehmen und kennzeichnen, damit die vor allem neuen Sammler und Besucher wissen, wo sie Schilder überprüfen lassen können. Helfen Sie, das Sammlerthema weiter erfolgreich zu entwickeln. Danke

Echtheitsprüfung✅ by the sign hunt

Marke : URGROSSVATER

Größe : 16 x 37 cm

Glasolinschilderfabrik  Meise & Möcking  G.m.b.H  /  Elberfeld  ( Wuppertal )

Beute vom Radschlägermarkt Düsseldorf

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Schnaps für unsere Soldaten. Als vor einigen Wochen vom Kronprinzen die Aufforderung nach Deutschland gelangte, daß alkoholhaltige Getränke für die kämpfenden Truppen gespendet werden möchten, hat die Firma E.F. Elmendorf sofort 100 Kisten Elmendörfer-Korn und Steinhäger-Urgroßvater dem Generalkommando des 7. Armeekorps als Liebesgabe zur Verfügung gestellt. Diese Spende ist jetzt mit verbindlichem Danke angenommen und an die Abnahmestelle freiwilliger Gaben Nr. 1 nach Münster erbeten worden, wohin der Waggon heute abgerollt ist. – Außerdem hat die Firma dem Kriegshilfeverein 5000 Mk. in bar überwiesen. (Hoffentlich wird davon von den einzelnen Soldaten nur ein bescheidener Gebrauch gemacht, denn in großen Mengen macht der Alkohol bekanntlich marschunfähig und wirkt lähmend auf die Energie.)

(Bonner General-Anzeiger, Rubrik „Aus Bonn“)

Quelle : http://www.bonn1914-1918.de/13-chronik-1914/oktober-1914/146-1914_10_22.html

maxauer linoleum

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moin!

betr.: ein emailschild der linoleum fabrik-maximilansau.

infos die mir bis dato vorliegen:

gegründet 1891 oder 1893.

seit 1909 als „adlerwerke“ bekannt.

1926 zusammenschluss der adlerwerke mit den linoleumwerken in delmenhorst und bietigheim zur deutschen linoleumwerke ag  (DLW), sitz berlin.

mehr infos zum adlerwerk auf der sehr schönen seite vom Heimatverein FokuS e.V. Maximilansau:

http://www.pfortz-maximiliansau.de/

anklicken – die linol

und sehr schön die fotogalerie  – ortsbesichtigung (reklame an gebäuden)

nun zum schild: 24,4 x 32,5 cm ,lithographiert, leicht gewölbt,boos & hahn, ortenberg

aufgrund der signierung/firmensitz ortenberg und dem ende der adlerwerke muss dieses schild zwischen 1920 und 1926 entstanden sein.

obwohl alles über die firma bekannt und dokumentiert wurde, konnte mir leider keiner, der mir bekannten sammler/händler noch der o.g. heimatverein irgendetwas über die existenz dieses schild sagen, da es ihnen bis dato nicht bekannt war.

ein linolschnitt (http://de.wikipedia.org/wiki/Linolschnitt) auf einem emailschild,das werbung für linoleumprodukte macht inkl. eines adlers ist für einen sammler mit vorliebe von exoten und viehzeug schon etwas besonderes ;- )

max2

 

 

 

 

schön gruss

hofnar

 

troll semmel briketts oder die kleine sammlerwelt.

moin!

47x73cm,gekanntet,umdruck,schabloniert,30ger,entwurf: bluemel,dold/offenburg.

troll1

troll2

 http://wx97.magix.net/website/geschichte.41.html#GESCHICHTE

https://schilderjagd.de/?p=84

https://schilderjagd.de/?p=51612

schön gruss

hofnar

Theodor Bergmann schon gewusst?

Er war berühmt für Stollwerck, Sunlight Seifen, Suchard und viele weitere frühe Emailleschilder. Der Sohn eines Gastwirtes und Brauereibesitzers.

Th. Bergmann WB inhaber

Dem Sammler alter Automaten bekannt, sein berühmtes Merkur Modell.

StollwerckAutomatMerkur1889

By Vwendeler (Volker Wendeler) [GFDL or CC-BY-3.0], via Wikimedia Commons

Aber wer weiss heute noch, dass er auch Autos gebaut hat ? Das diese Fabrik an Benz verkauft wurde und dass er danach Waffen in Suhl baute ?

Bergmann-Wagen 1898 Hochhut 16082007

By Urmelbeauftragter (talk | contribs | Gallery) (German Wikipedia)Deutsch: Gesamtzahl meiner hochgeladenen Dateien: 810English: Total number of my uploaded files: 810Jürgen Heegmann (juergen.heegmann@web.de) (Own work) [GFDL or CC-BY-SA-3.0-2.5-2.0-1.0], via Wikimedia Commons

Und wer wusste dass auch Schilder für die Baujahrangaben von Häusern aus dem Bergmann Werk kommen, und diese heute sogar noch hängen 🙂 War nur minimal unten zu lesen. Maße ca. 33 x 20 cm. Neulich geschossen in einer Kleinstadt in meckpomm.

06102013408.jpg

Ruppaner’s Bier vom Bodensee

Schöne Erinnerung an die Studienzeit in Konstanz. Das Bier war nur für Hartgesottene verträglich,  den anderen (Gelegenheits-)Zechern blieb häufig nur die Möglichkeit, die Liege- und Erholungszeit in den späten Vormittag zu verlängern. So „speziell“ das Bier, so schön aber auch das Schild. Seltenes Exemplar um 1900/10 von Bergmanns Theo aus Gaggenau.

p1010669.JPG

altes verkehrszeichen

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betr.:

https://schilderjagd.de/?p=44551#comment-55699

ist zwar nen büschen grösser aber dort könnte der „123“ text  besser passen.

was müsste meine scheibe relativ zur anderen scheibe (sk oi 450,-) kosten?

gaggi1.jpg

gaggi2.jpg

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  ca.61 cm, platt,gebördelter rand,vollschablo,scheisschwer + unpoliert.

schön gruss

hofnar

NOTFALL Treff Glocke Nussautomat gesucht

Hallo Leute,suche eine funkionierende Treff Glocke Nussautomat.

Wer was hat bitte melden

Dankeschön

emag, emailierwerksschild

hallo zusammen

sicher nichts weltbewegendes aber immerhin tolle farben gelb grün 🙂 so wie der frühling wohl kurzerhand kommen sollte ….. mir ist gerade nur ein emailschild aus diesem emailierwerk vor meinem geistigen auge….

bild-184.jpg dies wurde unter emailierwerk altstätten hergestellt….

im staatsarchiv zürich findet sich folgender vermerk…

emailierwerk altstätten ag zürich 1934-1941 die emag ist die nachfolgefirma…. also ab 1941 stellten die dinger her

img_2857.JPG

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bleibt halt ein kleines zeitdokument 🙂

gruess mätu

Ahhh, endlich mal kapiert

Ich meine das mit den Steuernummern auf belgischen Emailleschildern.

Ich hatte letztens das neue Buch über belgische Emailleschilder von Jan de Plus hier kurz vorgestellt.

Neues Buch über Emailleschilder

Ich habe mit dem Autor mal Kontakt aufgenommen, um mir mal genau die Steuernummern erklären zu lassen, die man auf belgischen Schildern findet.  Das ist im Buch erklärt, aber da ich weder flämisch noch französisch ausreichend verstehe, war Jan war so freundlich mir das wichtigste in Englisch zu übersetzen.

Die Steuernummer bestehen aus drei Teilen, z.B. die des schwarzen Spa mit den Aufhängelaschen von 1949 lautet:

T.P.B 359-17-1949

T.P.B. steht für Taxe Payee Bruxelles, also: „Steuer bezahlt in Brüssel“

359: ist die Registernummer des Emaillierwerkes, hier die der Emaillerie Belge. Alle Schilder die aus diese Emaillerie kommen fangen mit 359 an. Jede Emaillerie hatte ihre eigene feste Registernummer.

Die mittlere Zahl (hier 17) ist die Bestellnummer. Das Zählsystem war nicht einheitlich. Manche Emaillerien haben durchgezählt und andere jedes Jahr neu angefangen. Manche haben auch irgendwann einfach die Zählweise geändert oder den Zahlen Buchstaben hinzugefügt. In diesem Fall ist es die 17. Bestellung in dem aktuellen Jahr.

Die dritte Zahl ist natürlich die Jahreszahl der Herstellung, was super ist, denn so weiß man bei belgischen Schildern immer genau das Alter, wenn die Stelle nicht gerade weggerostet ist 😉

Die Steuernummer wurde übrigens 1926 eingeführt, d.h. belgische Schilder ohne Steuernummer sind vor 1926 anzusiedeln.

Anbei ein Bild einer Seite des Orginalregisters der Emaillerie Belge mit den zur Bestellung des schwarzen Spa zugehörigen abgestempelten Steuermarken als Bestätigung, dass die Steuer entrichtet wurde. Jede Emaillerie muß ein solches Registerbuch führen. Hier auch der Eintrag 17 als Bestellnummer sowie die Anzahl der produzierten Schilder – vom schwarzen Spa der Version von 1949 wurden also in Summe 210 Stück hergestellt.

Dank an Jan de Plus für das Bild

359-017-1949-spa-monopole-210-borden.jpg