Monatsarchiv: Juli 2026

Angebot: Altes Jubiläums Blechschild, legendärer Beru Entwurf wohl Gumbart, Junkers Flugzeugkerzen, Automobile, Motorräder, Rennwagen

Historische Firmen- und Marken-Reklame: Beru Zündkerzen

Allbekannt ist das signierte Schild mit der Signatur vom Grafiker August Gumbart (1884-1942) aus Stuttgart. Abgebildet sind Flugzeuge, Rennwagen und Motorräder. Insbesondere der Blitz aus den Zündkerzen hat einen hohen Wiedererkennungswert und ist auch auf dem Blechschild mit Kalenderfunktion zu sehen, sowie auch der gleiche Schrifttypus. Hier kann Gumbart zugeschrieben werden trotz fehlender Signatur. Zu sehen sind eine Auswahl Beru Zündkerzen zu jeweiligen Flug- und Fahrzeugen. Ein sehr seltenes Stück historischer Automobil- und Technikgeschichte. Die Junkers Zündkerze wird heute mit bis zu 300 € bei Flugzeugsammlern gehandelt.

Beru, Deutschland

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Beschreibung:

Altes Blechschild/ flach /Deutschland 1937/ca. 25 x 36 cm/guter gebrauchter Zustand / sehr selten/ einige Kratzerchen und Gebrauchsspuren siehe Fotos/kann auch mit Kordel aufgehängt werden

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Eklat und Beleidigungen auf Facebook Sammler Portalen

Mit erschrecken habe ich am Wochenende eine verbale Auseinandersetzung zum Thema Fälschungen auf FB erlebt und gelesen. Der mittlerweile gelöschte Beitrag handelte von einer Fälschung der Panzerschokolade und wurde für politische linke und rechte Propaganda missbraucht. Teils harmlose Gegenkommentare werden von einer bestimmten diktatorisch agierenden Person verbal primitivst beleidigend durch den Dreck gezogen. Ist das Meinungsfreiheit? Was haben diese Leute von diesem Hass?  Im Grund genommen schädigen solche Kommentatoren die ganze Sammlerszene und sollten sich unbedingt professionelle Hilfe bei entsprechenden Ärzten holen.

Insgesamt zeigen diese Seiten oftmals nur solche Schilder wie unten abgebildet oder bilden einen Admin Kult aus. Admins und Selbstverliebte Nutzer werden wie Götter behandelt nur, weil sich Gruppen haben. Am Ende freut sich Trump und Freund FB Zuckerberg über die Knechte die ihnen die Arbeit machen. Sie schalten nur Werbung zwischen für sich und ihre Parteien. Das musste mal gesagt werden.

Schönen Tag Frank

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Aufgrund der Anfragen.

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Einige Stücke und traumhafte Sammlungen der letzten Jahre kleine Auswahl.

Emailleschilderprojekt der Brauerei Nürtingen H. Schöll

Hallo,
vielleicht stößt mein kleines Projekt bei Euch ja auf Interesse.
https://www.nuertingen-historisch.de/sammlung-projekte/emailschildprojekt (Link mit allen Bildern und Entwürfen)

Im Jahr 2007 wurde die Brauerei Schöll nach über 10 Jahren Leerstand abgerissen. In diesem Zusammenhang sollten alle Ordner der Brauerei entsorgt werden. Dies gab mir die Gelegenheit mir diese Ordner genauer anzuschauen. Dabei entdeckte ich mehrere Entwürfe aus den 1920er Jahren. Besonders 2 Entwürfe erregten meine Aufmerksamkeit, sie waren schon sehr weit entwickelt.

Viele Jahre ruhten die Entwürfe bei mir im Keller. Als ich sie wieder heraufholte beschloss ich mich ein wenig mehr mit diesen Entwürfen zu befassen. Besonders interessant ist das der blaue Entwurf Art Deco, der gelbe aber Jugendstil geprägt ist.

Für was aber könnten diese Entwürfe sein? Etiketten scheiden aus. Besonders wahrscheinlich ist, nach Rücksprache mit Experten, dass die Entwürfe für Plakate, Blechschilder oder Emailschilder gewesen sind. Eins zu eins wurden diese Entwürfe nie verwendet, die Ähren sind in dieser Art aber auf Bierkrügen und auf einem Pappschild zu sehen. Passend dazu konnte ich herausfinden das sich der Brauereibesitzer in den 1920er Jahren mit dem Gedanken trug Emailschilder in größerem Stil zu fertigen. Allerdings starb er in diesem Zeitraum und ich vermute sein Nachfolger hat warum auch immer diese Gedanken verworfen.

Ich beschloss mich nun einen der gefunden Entwürfe zum Leben zu erwecken.

Eine einfache aber nicht sehr historische Art Emailschilder zu Drucken ist mit dem modernen Digitaldruck. Vorteil dieser Drucktechnik ist das sie wesentlich Preiswerter als der Siebdruck ist, außerdem sind damit feinere Farbstrukturen und Schattierungen machbar.

Nachteile dagegen sind, dass die Farben nicht so deckend und kräftig aufgetragen werden können.

Ich hatte mich zuerst entschieden diesem Druckverfahren die den Vorzug zu geben.

Nach wenigen Wochen kam das erste Paket von Classic- Email und es war eine Enttäuschung!  Sofort fotografierte ich das Produkt, schickte es dem Hersteller und dieser war gleich einsichtig:“wir bekommen das besser hin“.

Und ja das hat Classic-Email  und dennoch war ich nicht gänzlich zufrieden und beschloss auch die andere Drucktechnik auszuprobieren.

Mitlerweile sind die Gaislinger Kaiserbrauerei und lokale Nürtinger Unternehmen aufmerksam geworden.

Vielleicht ist das ja auch interessant für euch.

lg Andreas Ottmayer

Wo bin ich ? Automaten Umbau von Kaugummi zu Bernstein.

Diesen alten Automaten ehemalig Kaugummi 1960 habe ich am Meer gesehen traumhafte Strände in Ostdeutschland kaum Hotten Totten und alles sauber war das erste Mal in Osten obwohl viele mich gewarnt haben hier sein alle Radikale . Kann euch nur raten hier sind keine Adolfs oder Skinheads keine gesehen. Ich hoffe dass die Lügerei durch die westlichen Medien endlich aufhört

 LG Alois ehem. Saarbrücken

Dapol Indianer aus Blech

Guten Tag,

ich möchte ein originales geprägtes DAPOL-Blechschild der Deutsch-Amerikanischen Petroleum-Gesellschaft verkaufen.
Maße: ca. 51 × 37 cm.
Das Schild stammt vermutlich aus der Zeit um 1905–1920 und befindet sich im unrestaurierten Originalzustand.
Anbei sende ich Fotos von Vorder- und Rückseite.
Ich freue mich über Ihre Kaufangebot  Angebote bitte in Kommentare.


Mit freundlichen Grüßen

 

Hier nun die Auflösung vom Kalten Kuss mit Schokolade heute Schöller Eis

Das Scheinwerferlicht im Berliner Varieté-Theater „Scala“ flackerte im Takt des Swing, doch der 18-jährige starrte im Jahr 1935 weder auf die Tänzerinnen noch auf das Orchester. Seine Augen fixierten einen Zuschauer ein paar Reihen weiter vorn. Der Mann hielt ein kleines, rechteckiges Stück gefrorenen Luxus in der Hand – Eis an einem dünnen Holzstab. Eine Sensation aus Amerika, im Berlin der 1930er Jahre noch völlig unbekannt.
Theo war fasziniert. Er spürte sofort, dass dieser kleine Holzstiel die Welt der kalten Süßspeisen für immer verändern würde.
Zwei Jahre später, im Jahr 1937, war die Vision Realität geworden. Gemeinsam mit seinem Bruder Karl schuftete Theo im heimischen Nürnberg. Die ersten Maschinen liefen heiß, die Formen wurden in Handarbeit gegossen. Doch die Geburtsstunde dieses Traums gehörte ganz der pulsierenden Hauptstadt, weshalb das neue Produkt seine Berliner Wurzeln stolz im Namen tragen sollte: Der „Kalte Kuss“ kam auf den Markt.
Unter den ersten vier klassischen Sorten gab es einen heimlichen Star. Neben Vanille und Erdbeere war es vor allem das dunkle, tiefbraune Schokoladeneis, das die Menschen verzauberte.
Theo erinnerte sich genau an den Geschmackstest der ersten gelungenen Schokoladen-Charge: Es war kein gewöhnliches, blasses Milcheis. Der Kakao war herb, intensiv und legte sich wie ein schwerer Samtmantel um die eisige Kälte. Wenn man hineinbiss, splitterte die hauchdünne Kakaoschicht mit einem leisen Knacken, gefolgt von der cremigen, eiskalten Süße im Kern. Es war exakt das Gefühl jener Berliner Nacht im Varieté – aufregend, neu und ein bisschen verrucht.
Der „Kalter Kuss“ mit Schokoladengeschmack wurde für die Menschen zu einem erschwinglichen Moment des puren Genusses im Alltag. Ein kurzer, intensiver Flirt mit der Moderne, der auf der Zunge zerging und den Grundstein für ein ganzes Eis-Imperium legte.

Eine Geschichte der Stoewer Nähmaschinenfabrik aus Stettin um 1930

Die Abendsonne warf lange, goldene Schatten über die Lastkähne auf der Oder. In den Straßen von Stettin mischte sich das Kreischen der Möwen mit dem fernen Hämmern aus dem Werftdreieck. Für den zwanzigjährigen Johann war dieses Geräusch die Melodie seiner Heimat. Er knöpfte seine Arbeiterjacke zu und beschleunigte den Schritt. Sein Ziel waren die Stoewer-Werke in der Grünhofstraße.
Um 1930 war Stettin eine pulsierende Metropole, das Tor zur Ostsee. Während die weltweite Wirtschaftskrise viele Betriebe lähmte, herrschte in den weitläufigen Hallen von Stoewer konzentrierte Betriebsamkeit. Das Familienunternehmen war weltbekannt für seine Automobile, doch Johanns Herz schlug für das sch sch-sch-sch der präzisen Feinmechanik. Er arbeitete in der traditionsreichen Nähmaschinen-Abteilung.
In dieser Woche stand das Werk unter Hochspannung. Die Ingenieure hatten die Produktion der „Stoewer Record“ optimiert, einer hochmodernen Schnellnäherin für Industrie und Haushalt. Johanns Aufgabe war die Endkontrolle. Jedes Zahnrad musste perfekt greifen, jeder Greifer mikrometergenau justiert sein. Eine Stoewer-Maschine war kein bloßes Werkzeug; sie war ein Versprechen für die Ewigkeit.
Am Donnerstagmorgen trat der Werkmeister an Johanns Arbeitstisch. Neben ihm stand eine junge Frau in einem eleganten, aber sichtlich beanspruchten Kleid.
„Johann, das ist Fräulein Elsa“, sagte der Meister. „Sie leitet die Schneiderwerkstatt am Bollwerk. Ihre alte Stoewer-Maschine streikt, und sie hat morgen einen Großauftrag für die Passagiere des neuen HAPAG-Dampfers zu erfüllen. Hilf ihr.“
Elsa blickte Johann besorgt an. „Die Nadel bricht ständig ab, und der Unterfaden verfängt sich“, erklärte sie mit zittriger Stimme. „Wenn ich die Uniformen nicht rechtzeitig fertigstelle, verliere ich meinen wichtigsten Kunden.“
Johann nickte ruhig. „Bringen Sie die Maschine her, Fräulein Elsa. Stoewer-Technik lässt niemanden im Stich.“
Gemeinsam holten sie das schwere, gusseiserne Modell mit den kunstvollen goldenen Ornamenten aus Elsas Werkstatt. In der Fabrik zerlegte Johann das Herzstück der Maschine. Seine Finger bewegten sich routiniert. Das Problem war bald gefunden: Ein winziges Stück abgebrochener Nadel hatte sich im Greifergehäuse verkeilt und die Mechanik minimal dezentriert.
Während er die Teile reinigte, neu ölte und justierte, erzählte Elsa ihm von ihrem Traum, bald ein eigenes Modegeschäft in der Königstraße zu eröffnen. Johann spürte, wie wichtig diese Arbeit für sie war. In den Hallen um sie herum surrten die Riemen der Transmissionswellen, das Symbol einer stolzen Epoche der Industrialisierung.
Nach zwei Stunden intensiver Arbeit setzte Johann die Spule ein. Er drehte am schweren Handrad, trat das Fußpedal der Teststation und ließ ein Stück weißen Stoff unter dem Nähfuß durchgleiten. Die Nadel schoss im perfekten Rhythmus auf und ab. Eine schnurgerade, makellose Naht entstand.
Elsa atmete hörbar aus. Ein strahlendes Lächeln legte sich auf ihr Gesicht. „Sie läuft besser als am ersten Tag!“
Am nächsten Abend stand Johann am Hakenterrassen-Ufer und blickte auf den Hafen hinab. Der HAPAG-Dampfer legte pünktlich ab, die Besatzung in makellosen Uniformen an Deck. Wenige Tage später fand Johann einen kleinen Umschlag auf seinem Werkstatttisch. Darin lag ein handgenähtes Einstecktuch aus feinster Seide und eine kurze Notiz: „Für den Retter in der Not. Das Modegeschäft ist einen Schritt näher gerückt. In tiefer Dankbarkeit, Elsa.“
Johann steckte das Tuch in seine Brusttasche. Wenn er in den folgenden Jahren das rhythmische Klappern der Stoewer-Maschinen hörte, dachte er nicht mehr nur an Zahnräder und Stahl – sondern an die Träume, die diese Maschinen im Stettin der 1930er Jahre wahr werden ließen.

Die ganze Fundgeschichte und Schilder-Reise durch die Heimat und Polen, Ostbalkan, Russland folgt im Herbst nach der Sommerpause.

Angebot: Ludwig Hohlwein, Großes Emailleschild Kulmbacher Brauerei, Trinkt nur echtes Kulmbacher hell und dunkel, Boos und Hahn Ortenberg

Historische Firmen- und Marken- Reklame: Brauerei, Bier, Bayern

Eines der größten Hohlwein Schilder mit dem beliebten Biertrinker Motiv. Wertvoll & wirkungsvoll mit 1,20 m x 0,8 m an der Wand

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Ein gigantisches plakatives Emailleschild mit einem Grafiker- Entwurf um 1925. Das Motiv stellt Ludwig Hohlwein dar, der für die Brauerei tätig war und eines der bekanntesten und erfolgreichsten deutschen Werbe- Grafiker allerdings mit dunkler Vergangenheit ist.  In dem allgemein tollen Hochglanz Zustand ist es nicht oft anzutreffen. Mir sind 3-4 Exemplare bekannt. Hohlwein galt als der Propaganda Grafiker des 3. Reichs. Adolf Hitler, Joseph Goebbels und Hermann Göring schätzten Hohlweins charakteristischen, flächenhaften Stil („Plakatstil“) außerordentlich und gehörten zu den Käufern seiner Werke.

Nach Aussagen und Belegen vieler Experten hat sich Ludwig Hohlwein auf dem Schild selbst dargestellt. Es existieren mehrere Arbeiten und Plakate der Kulmbacher Brauerei mit der Signatur, Mönch, Kutscher etc. er war der Hausgrafiker der Brauerei. Bei dem großen Schild der Eisenbahnreklame nahm er sich selbst als Biertrinker ins Motiv, um in ganz Großdeutschland berühmt zu werden an den Strecken der Reichsbahn. Die Statur, der Anzug und die Fliege, die Gesichtszüge und die Frisur belegen diese Annahme. Auch in einem früheren Katalog gab es mal ein Verdacht, er könnte es sein. Warum er sich nicht selbst signieren wollte, ist auch ein scheinbarer Grund dafür.

Anbei eine Linksammlung zu diversen Bildern von Hohlwein in Posen und Anzügen mit Weste, Fliegen etc., die genau zum Kulmbacher Schild passen. Eine Neujahrssensation.

https://www.dhm.de/fileadmin/medien/lemo/images/hohlbio.jpg
http://www.iconofgraphics.com/Ludwig-Hohlwein/

https://schilderjagd.de/wp-content/uploads/2012/03/hohlwein1.jpg

Kulmbach, Deutschland









Emailschild/Kulmbach um 1925/118 x 79 cm/flach / Zustand 2+/ dicke Grundplatte/ guter Glanz/ unrestauriert/ sehr selten mit Grafikerabbildung

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Auf Wunsch erhalten Sie zu allen Verkaufsobjekten eine schriftliche Echtheitsbestätigung.

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© Text und Objektfotos jens hübscher schilderjagd.de

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